# Was ist eine Landingpage? Definition, Aufbau und Beispiele für Schweizer KMU

> Was ist eine Landingpage? Eine Seite, ein Ziel, keine Ablenkung. So ist sie aufgebaut und so bringt sie deinem KMU echte Anfragen.

**Quelle:** https://www.webtree.ch/blog/was-ist-eine-landingpage-definition-kmu-schweiz
**Veroeffentlicht:** 2026-09-28 · **Kategorie:** Web · **Autor:** Webtree GmbH

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## Was ist eine Landingpage? Die ehrliche Kurzdefinition

Was ist eine Landingpage? Ganz einfach: eine einzelne Webseite mit genau einem Ziel. Ein Besucher kommt an, liest, und soll dann genau eine Sache tun. Anfrage senden. Termin buchen. Offerte verlangen. Sonst nichts.

Keine Navigation mit zwölf Menüpunkten. Kein «Über uns», kein Blog, kein Teamfoto vom Grillabend. Nur das Angebot, der Nutzen und ein Knopf.

Klingt banal. Ist es auch. Und trotzdem machen es die meisten KMU falsch. Sie schicken ihre Besucher auf die Startseite und hoffen, dass die sich schon zurechtfinden. Spoiler: Tun sie nicht.

## Das Problem: Du schickst deine Besucher in ein Labyrinth

Stell dir vor, du verteilst in Schaffhausen 2'000 Flyer für deine neue Badsanierung. Auf dem Flyer steht ein QR-Code. Der führt auf deine Homepage.

Was sieht der Besucher dort? Einen Slider mit drei Bildern. Ein Menü mit Küchen, Böden, Fenstern, Referenzen, Team, Jobs, Kontakt. Einen Text über deine 40-jährige Firmengeschichte. Von der Badsanierung, wegen der er überhaupt gekommen ist: keine Spur.

Also sucht er. Zehn Sekunden. Vielleicht fünfzehn. Dann ist er weg. Nicht weil dein Angebot schlecht ist, sondern weil du ihn hast suchen lassen.

Das ist das Kernproblem. Deine Homepage will allen alles zeigen. Eine Landingpage will einer Person eine Sache verkaufen. Das sind zwei komplett verschiedene Jobs.

## Warum das richtig Geld kostet

Rechnen wir das mal durch. Ohne Schönfärberei, einfach als Beispiel.

Du bringst 1'000 Leute pro Monat auf eine Seite. Über Flyer, Newsletter, Google-Suche, egal. Landen sie auf der Homepage, fragt vielleicht 1 von 100 an. Das sind 10 Anfragen.

Landen sie auf einer sauberen Landingpage, die exakt ihr Problem aufgreift, sind 3 bis 5 von 100 absolut realistisch. Das sind 30 bis 50 Anfragen. Mit genau dem gleichen Traffic. Mit genau dem gleichen Werbebudget.

Jetzt nimm deinen durchschnittlichen Auftragswert. Sagen wir, eine Badsanierung bringt dir CHF 25'000 Umsatz und du schliesst jede fünfte Anfrage ab. Bei 10 Anfragen sind das 2 Aufträge. Bei 40 Anfragen sind es 8. Die Differenz sind 6 Aufträge oder CHF 150'000 Umsatz. Pro Monat.

Das sind keine Laborwerte, sondern ein Rechenbeispiel. Deine Zahlen werden anders sein. Aber die Richtung stimmt fast immer: Fokus schlägt Auswahl.

## Landingpage vs. Homepage: der Unterschied, den viele verschlafen

Die Frage «Landingpage vs. Homepage» taucht bei uns in fast jedem Erstgespräch auf. Die meisten denken, das sei dasselbe. Ist es nicht.

| | Homepage | Landingpage |
|---|---|---|
| Ziel | Überblick über die ganze Firma | Eine einzige Handlung auslösen |
| Zielgruppe | Alle | Eine ganz bestimmte Person mit einem bestimmten Problem |
| Navigation | Volles Menü | Keine oder fast keine |
| Inhalt | Breit | Tief und fokussiert |
| Call-to-Action | Mehrere | Genau einer |
| Erfolg messbar? | Schwierig | Glasklar |

Deine Homepage ist das Schaufenster. Wer vorbeischlendert, soll einen Eindruck bekommen. Eine Landingpage ist der Verkäufer, der dich an der Tür abholt, weil er genau weiss, wofür du gekommen bist.

Du brauchst beides. Aber du darfst das eine nicht mit dem anderen verwechseln.

## So ist eine Landingpage aufgebaut, die Anfragen bringt

Gute Landingpages sehen verschieden aus. Aber das Skelett ist fast immer gleich. Wenn eines dieser Teile fehlt, merkst du es in deinen Zahlen.

### 1. Eine Überschrift, die das Problem beim Namen nennt

Die Überschrift entscheidet in drei Sekunden, ob jemand bleibt. «Willkommen bei Muster AG» ist verschwendeter Platz. «Dein Bad in 3 Wochen saniert. Mit Fixpreis.» sagt dem Besucher sofort: Du bist hier richtig.

Nenne das Problem oder das Ergebnis. Nicht dich selbst.

### 2. Der Nutzen in drei Sätzen

Direkt unter der Überschrift erklärst du, was der Besucher davon hat. Nicht was du machst, sondern was sich für ihn ändert. Weniger Stress, weniger Kosten, schnellere Lösung.

Drei Sätze reichen. Wer mehr braucht, scrollt weiter.

### 3. Beweis: Bewertungen, Referenzen, echte Zahlen

Jeder kann behaupten, er sei gut. Deshalb braucht es Beweise. Google-Bewertungen mit Name und Ort. Vorher-Nachher-Bilder. Ein kurzes Zitat von einem Kunden aus Winterthur oder Frauenfeld.

Schweizer Kundschaft ist skeptisch. Das ist nicht schlimm, das ist gesund. Aber du musst diese Skepsis aktiv abbauen, sonst tut es niemand.

### 4. Ein einziger Call-to-Action

Ein Ziel, ein Knopf. «Kostenlose Offerte anfordern» oder «Beratungstermin buchen». Nicht beides. Und schon gar nicht noch «Folge uns auf Instagram» daneben.

Jede zusätzliche Option ist eine Ausrede, nicht zu handeln. Der Knopf darf auf der Seite mehrmals vorkommen, aber er macht immer dasselbe.

### 5. Ein Formular, das nicht nervt

Name, E-Mail oder Telefon, eine kurze Nachricht. Fertig. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet dich Anfragen.

Du willst die Hausnummer, die Quadratmeter und das Baujahr wissen? Frag das im Gespräch. Das Formular soll den Kontakt herstellen, nicht die Offerte ersetzen.

### 6. Einwände abräumen

Was hält jemanden davon ab, anzufragen? Meistens dieselben drei, vier Fragen. Was kostet das ungefähr? Wie lange dauert es? Muss ich mich sofort festlegen? Kommt ihr auch nach Stein am Rhein?

Beantworte diese Fragen in einem kurzen FAQ-Block. Jede beantwortete Frage ist ein Grund weniger, abzuspringen.

## Drei Beispiele aus dem Schweizer KMU-Alltag

Theorie ist schön. So sieht das in der Praxis aus. Die Beispiele sind typisch für das, was wir bei KMU in der Ostschweiz immer wieder sehen.

### Die Schreinerei, die mehr Küchen verkaufen will

Eine Schreinerei im Klettgau macht Möbel, Innenausbau, Reparaturen und Küchen. Küchen sind das Geschäft mit der besten Marge. Auf der Website sind sie aber nur ein Menüpunkt von sieben.

Die Lösung: eine eigene Landingpage nur für Massküchen. Überschrift mit dem Versprechen, drei Referenzküchen aus der Region, ein Ablauf in vier Schritten, ein Formular für einen Termin im Showroom. Diese Seite wird auf den Flyer gedruckt, in den Newsletter gesetzt und so optimiert, dass sie bei der Suche nach «Küche Schreiner Schaffhausen» gefunden wird.

### Die Treuhänderin mit dem Frühlingsstress

Ein kleines Treuhandbüro in Frauenfeld weiss genau: Zwischen Februar und April suchen Privatpersonen verzweifelt jemanden für die Steuererklärung. Die Homepage spricht aber vor allem Firmen an.

Also gibt es eine Landingpage nur für Privatpersonen. Klare Ansage, was im Paket drin ist, welche Unterlagen man braucht, und ein Knopf für den Rückruf. Wer im Februar «Steuererklärung ausfüllen lassen Frauenfeld» sucht, landet genau dort. Nicht auf einer Seite über Buchhaltung für GmbHs.

### Die Physiopraxis mit dem neuen Angebot

Eine Physiopraxis startet ein Rückentraining für Büroangestellte. Auf der normalen Website ginge das zwischen Manualtherapie und Lymphdrainage unter.

Die Landingpage erzählt eine Geschichte: Du sitzt acht Stunden am Tag, dein Rücken meldet sich, hier ist ein Programm mit sechs Terminen. Dazu zwei Stimmen von Teilnehmenden und ein Knopf für das Erstgespräch. Das ist alles. Und es funktioniert, weil die Seite eine Person anspricht statt alle.

## Die fünf häufigsten Fehler

Wir sehen immer wieder dieselben Stolpersteine. Hier die Klassiker:

1. **Volle Navigation.** Die Landingpage hat das gleiche Menü wie die Homepage. Damit ist sie keine Landingpage, sondern einfach eine Unterseite.
2. **Zu viele Ziele.** Anfrage, Newsletter, Download, Anruf, Social Media. Wer alles will, bekommt nichts.
3. **Text über dich statt über den Kunden.** «Wir sind seit 1987 ...» interessiert keinen, bevor klar ist, was er davon hat.
4. **Langsam auf dem Handy.** Mehr als die Hälfte deiner Besucher kommt mobil. Wenn die Seite drei Sekunden lädt, sind viele schon weg.
5. **Kein Messen.** Du weisst nicht, wie viele Leute kommen und wie viele anfragen. Dann kannst du auch nichts verbessern.

Der fünfte Punkt ist der teuerste. Eine Landingpage ohne Messung ist wie ein Laden ohne Kasse. Du hast keine Ahnung, ob es läuft.

## Landingpage erstellen: selber bauen oder machen lassen?

Ehrliche Antwort: Kommt drauf an.

Mit einem Baukasten wie Wix oder einem WordPress-Theme kannst du in einem Nachmittag etwas zusammenklicken. Für einen ersten Test ist das okay. Du lernst, ob dein Angebot überhaupt Interesse weckt.

Das Problem kommt später. Baukasten-Seiten sind oft langsam, sehen aus wie tausend andere und lassen sich nur mühsam sauber für die Suche optimieren. Und das Schwierigste an einer Landingpage ist sowieso nicht die Technik. Es ist der Text. Die Frage, welches Problem du ansprichst, welche Einwände du abräumst und welchen Beweis du zeigst.

Wenn du eine Seite willst, die nicht nur online ist, sondern wirklich Anfragen bringt, lohnt sich ein Blick darauf, wie wir eine [Landingpage für KMU erstellen, die auf Anfragen ausgelegt ist](https://www.webtree.ch/landing-page-erstellen). Da siehst du, wie wir vorgehen: erst die Zielgruppe und das Angebot schärfen, dann Text und Webdesign, dann messen und nachbessern.

Egal, ob du selber baust oder bauen lässt: Beantworte vorher diese drei Fragen schriftlich.

- **Wen genau** will ich mit dieser Seite erreichen?
- **Welches Problem** hat diese Person gerade jetzt?
- **Welche eine Handlung** soll sie am Ende ausführen?

Wenn du diese drei Antworten nicht in je einem Satz hinschreiben kannst, ist das Webdesign dein kleinstes Problem.

## Woran du merkst, dass deine Landingpage funktioniert

Eine Landingpage ist kein Kunstprojekt. Sie hat einen Job. Und den kannst du messen.

Schau dir nach vier bis sechs Wochen drei Zahlen an:

- **Besucher:** Kommen überhaupt Leute auf die Seite?
- **Conversion-Rate:** Wie viele davon fragen an? Unter 1 Prozent stimmt meistens etwas mit Text oder Angebot nicht. Ab 3 Prozent bist du auf gutem Weg.
- **Qualität der Anfragen:** Sind das Leute, mit denen du arbeiten willst? Oder nur Schnäppchenjäger?

Und dann: ändern, messen, wieder ändern. Eine neue Überschrift. Ein kürzeres Formular. Eine zusätzliche Kundenstimme. Kleine Änderungen machen hier oft einen grossen Unterschied.

Das ist übrigens der grösste Vorteil einer Landingpage gegenüber deiner Homepage. Bei der Homepage weisst du nie genau, was wirkt. Bei einer Landingpage siehst du es schwarz auf weiss.

## Eine Seite, ein Ziel, mehr Anfragen

Fassen wir es in einem Satz: Eine Landingpage ist die Seite, auf der aus einem Besucher ein Interessent wird. Nicht mehr, nicht weniger.

Wenn du ein Angebot hast, das dir besonders viel bringt, verdient es eine eigene Seite. Nicht einen Menüpunkt zwischen Team und Jobs. Eine Seite, die dein Angebot verkauft, während du auf der Baustelle, in der Praxis oder im Büro bist.

Du willst wissen, welches deiner Angebote eine eigene Landingpage verdient und wie die aussehen müsste? Wir schauen uns das gemeinsam an. Ehrlich, konkret und ohne Verkaufsshow. Melde dich auf [webtree.ch](https://www.webtree.ch) und erzähl uns, was du verkaufen willst. Wir sagen dir, wie eine [Landingpage für dein Angebot](https://www.webtree.ch/landing-page-erstellen) aussehen kann, die Anfragen bringt.

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