Keyword-Recherche
Keyword-Recherche ist die systematische Analyse, mit welchen Suchbegriffen deine Zielgruppe nach deinem Angebot sucht – die Basis jeder SEO-Strategie.
Die Keyword-Recherche ist der Prozess, mit dem du herausfindest, welche Wörter und Phrasen deine potenziellen Kunden tatsächlich bei Google, Bing oder zunehmend in KI-Suchsystemen eingeben, wenn sie nach deinem Angebot suchen. Das Ergebnis ist eine priorisierte Liste relevanter Suchbegriffe – inklusive Suchvolumen, Wettbewerb und vor allem der dahinterliegenden Suchintention. Sie bildet das Fundament jeder seriösen SEO- und Content-Strategie.
Warum es wichtig ist
Ohne Keyword-Recherche schreibst du Texte für Begriffe, die niemand sucht – oder konkurrierst um Wörter, bei denen du chancenlos bist. Wer dagegen die echte Sprache seiner Zielgruppe kennt, erstellt Inhalte, die gefunden werden und qualifizierte Besucher bringen. Entscheidend ist die Suchintention: Jemand, der «Webagentur Schaffhausen» tippt, will buchen – wer «was kostet eine Website» sucht, informiert sich noch. Diese Unterscheidung bestimmt, ob eine Seite eine Money-Page oder ein Ratgeber sein sollte.
Wie es in der Praxis funktioniert
Eine saubere Recherche läuft in mehreren Schritten ab:
- Seed-Keywords sammeln: Ausgangsbegriffe aus deinem Angebot, z. B. «Homepage erstellen lassen».
- Erweitern: Über Tools wie Google Keyword Planner, Ahrefs, Semrush oder die kostenlosen Google-Suggest- und «Ähnliche Fragen»-Vorschläge findest du verwandte Begriffe und Long-Tail-Varianten.
- Intention zuordnen: Jedes Keyword als informational, kommerziell, transaktional oder navigational einstufen.
- Priorisieren: Suchvolumen, Wettbewerb und Geschäftsrelevanz abwägen – oft schlagen spezifische Long-Tail-Keywords mit klarer Kaufabsicht die grossen, hart umkämpften Begriffe.
- Clustern: Verwandte Keywords zu Themen-Gruppen bündeln, die je eine Seite abdecken.
Wichtig 2026: Durch AI Overviews und KI-Suche verschiebt sich der Fokus von einzelnen Keywords hin zu ganzen Themen und konkreten Fragen. Gute Recherche denkt deshalb in Themen-Clustern statt in isolierten Wörtern.
Praxis-Bezug für Schweizer KMU
Für Schweizer KMU lohnt sich der Blick auf lokale und sprachliche Eigenheiten: Begriffe wie «Treuhänder» statt «Steuerberater», Ortsnamen wie Schaffhausen oder Winterthur und die Du- bzw. Sie-Ansprache deiner Region. Das Suchvolumen ist kleiner als in Deutschland, dafür ist die Konkurrenz oft überschaubar – wer die richtigen Nischen-Keywords besetzt, rankt schneller. Eine gute Recherche übersetzt diese Erkenntnisse direkt in eine Seitenstruktur, die zu deiner Zielgruppe und deiner Region passt.